Über uns
Über blitzerfunk
Ein privates Projekt, das mobile Blitzer und Verkehrsmeldungen aus deutschen Landkreisen sammelt. Die meisten Hinweise kommen von Leuten, die selbst in der Gegend unterwegs sind.
Wer dahinter steckt
blitzerfunk wird von Benjamin Ledel aus Duderstadt im Landkreis Göttingen betrieben. Es gibt keine Firma, kein Investorengeld und kein Redaktionsteam, sondern eine Person, die die App, die Website und den Server in ihrer Freizeit baut und pflegt. Die vollständigen Angaben findest du im Impressum.
Angefangen hat das Ganze 2018 mit der App „Blitzer im Landkreis“. Die App sollte Hinweise auf mobile Blitzer, die sich Leute ohnehin gegenseitig geben, für den eigenen Landkreis an einer Stelle bündeln. 2026 wurde das Projekt technisch von Grund auf neu gebaut und heißt seitdem blitzerfunk.
Woher die Meldungen kommen
Der größte Teil der Meldungen stammt aus der Community. Wer einen mobilen Blitzer sieht, meldet ihn in der App mit Ort und kurzer Beschreibung. Andere Nutzer aus dem Landkreis können die Meldung danach mit „Noch da“ oder „Weg“ bewerten. Daran erkennst du auf einen Blick, ob ein Hinweis frisch bestätigt wurde oder ob schon jemand vorbeigefahren ist und nichts mehr gesehen hat.
Dazu kommen Meldungen aus weiteren öffentlich zugänglichen Quellen. Jede Meldung wird dem Landkreis zugeordnet, in dem sie liegt. Auf den Landkreis-Seiten siehst du deshalb nur, was in deiner Gegend gemeldet wurde, mit dem Zeitpunkt der Meldung.
Fest installierte Blitzer stammen aus OpenStreetMap, einer freien Weltkarte, an der Tausende Freiwillige mitarbeiten. Diese Daten stehen unter der Open Database License (ODbL), die Quelle ist „© OpenStreetMap-Mitwirkende“.
Wichtig zu wissen: Alle Meldungen sind Hinweise von Menschen, keine amtlichen Angaben. Ein mobiler Blitzer kann eine Viertelstunde nach der Meldung schon wieder weg sein, und umgekehrt steht nicht jede Messstelle in der App.
Wie wir mit falschen Meldungen umgehen
Bei einem System, in dem jeder melden kann, landen auch Fehler, Doppelungen und gelegentlich Unsinn in der Liste. Dagegen helfen zwei Dinge. Das erste sind die Bewertungen: Wenn mehrere Leute „Weg“ drücken, ist eine Meldung schnell als veraltet erkennbar. Das zweite sind Moderatoren aus der Community. Sie können Meldungen prüfen und offensichtlich falsche Einträge aussortieren.
Wenn dir trotzdem etwas auffällt, das nicht stimmt oder nicht auf die Seite gehört, schreib eine kurze Mail an hello@blitzerfunk.de. Am schnellsten geht es, wenn du den Link zur betroffenen Seite mitschickst.
Unsere Haltung
blitzerfunk soll dich aufmerksamer machen, nicht zum Rasen verleiten. Mobile Blitzer stehen oft dort, wo es tatsächlich gefährlich ist: vor Schulen, an Unfallschwerpunkten, in Ortsdurchfahrten. Wer weiß, dass dort kontrolliert wird, fährt an genau diesen Stellen vorsichtiger. Das ist der Nutzen, um den es uns geht.
Als Fahrer darfst du Blitzerwarner während der Fahrt nicht benutzen oder betriebsbereit mitführen, das regelt § 23 Abs. 1c StVO. Schau also vor der Fahrt nach, welche Meldungen es in deinem Landkreis gibt. Was genau erlaubt ist und was nicht, haben wir im Artikel Sind Blitzer-Apps erlaubt? zusammengeschrieben.
Wie sich das finanziert
Die App ist kostenlos, braucht kein Konto und läuft auf iPhone und Android. Mehr dazu auf der Seite Die App. In der App gibt es keine Werbung. Die Website dagegen zeigt Werbeanzeigen von Google AdSense, damit die laufenden Kosten für Server und Betrieb gedeckt werden. Ob und welche personalisierte Werbung du siehst, stellst du über die Cookie-Einstellungen unten auf jeder Seite ein.
Ratgeber
Neben den Meldungen gibt es einen kleinen Ratgeber mit Texten rund ums Geblitztwerden: was eine Geschwindigkeitsüberschreitung kostet, wie das Verfahren nach dem Foto abläuft und was beim Einsatz von Blitzer-Apps gilt. Antworten auf kürzere Fragen zur App findest du in den FAQ.
Kontakt
Fragen, Hinweise auf Fehler, falsche Meldungen oder Inhalte, die entfernt werden sollen: Schreib an hello@blitzerfunk.de. Die Mails liest ein Mensch, die Antwort kann aber ein paar Tage dauern.